Die HighEnd München 2016 – Der siebte Himmel für die Musikliebhaber Teil 1

Die Münchner High-end Messe ist wohl eine der renommiertesten Messen in Europa, vielleicht sogar neben der CES in Las Vegas die Hi-Fi Messe weltweit.   So darf ein gerüttelt Maß an Herzklopfen nicht verwundern. Zumindest die bereits „infizierten“ Musikliebhaber haben diesen jährlich wiederkehrenden Termin als Hotspot dick am Kalender markiert.

Natürlich macht dieses Fieber auch vor uns nicht halt. So fassten wir den Entschluss dieses Jahr die Messe aller Messen zu besuchen. Als Händler buchten wir natürlich Besucherkarten für den Fachbesuchertag am Donnerstag den 05. Mai. Unsere allwissende Begleitung Uschi,unser perfektes Navi-System, wies uns verlässlich den Weg nach München im schönen Nachbarland. Nach einer vergnüglichen Fahrt und einer Mittagspause trafen wir wie geplant im Ramada Hotel ein. Allerdings hatte die Tücke des Details doch eine kleiner Überraschung für uns hochmotivierte Messebesucher bereit. Uschi machte uns unmissverständlich klar dass das Hotel Ramada eben nicht direkt neben dem anvisierten Messegelände lag, sondern noch weiteren Diesel Bedarf für gut 15 Kilometer erforderte.

15 Kilometer hin oder her, natürlich tat das unserer Vorfreude keinen Abbruch. Gegen 10 Uhr 30 war es dann soweit, die hifi-lounge.at Truppe enterte den Messebereich. Auch wenn wir als Händler durchaus schon etliche Superlativen kennenlernen durften, so war die geballte Ausstellerkraft auf der High-end eine ganz andere Liga. Wir laden Sie mit unserem Fotoblog auf einen kleinen Rundgang ein.

 

Also dann …

 

Cabasse

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Cabasse ist ein französischer Hersteller, welcher tatsächlich einen Großteil seiner Produkte noch in Frankreich produziert. Natürlich nicht unbedingt die Konsumerklasse, aber im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern gibt es die hochwertige Eigenfertigung tatsächlich noch. Für uns war Cabasse eine erfreuliche Begegnung, denn der Klang war einfach ausgewogen, szenentragend, und vor allem sehr emotional. Man fühlte sich selbst unter Messebedingungen und dessen Geräuschhintergrund sehr wohl. Es klang einfach gut. Begeisterung pur waren dann die Produkte aus dem Bereich Streaming und Soundbar. Da lassen wir uns ein nettes Produktpaket für Sie einfallen.

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Restek

Restek ist ein beleumundeter Hersteller, welcher ein smartes Sortiment offeriert. Hand Made in Deutschland bedeutet, eigene Entwicklung und nationale Fertigung. Das Portfolio umfasst eine „kleine“ Serie und natürlich vollmundiges erwachsenes High-end. Die Monoendstufe Extent dürfte wohl alle Lautsprecher mit Links antreiben und auf Trab bringen. Die Beautys verdienen Beachtung und einen würdigen Platz auf unserem Blog.

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Acoustic Solid

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Ob nun der humorvolle Begriff „Bohrinsel“ gerechtfertigt erscheinen mag, oder ob diese massive Bauweise als zwingend notwendig erachtet wird, mag jeder für sich betrachtet entscheiden. Uns gefällt ein derartiges Laufwerk natürlich ausgezeichnet. Der Materialeinsatz und die enorme Fertigungstiefe von Acoustic Solid dürfen zu Recht als beeindruckend gelten. Klanglich gibt es sowieso kein Anlass zur Klage.

Octave und Focal

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Eine deutsch-französische Freundschaft sieht in den Augen der Musikliebhaber dann wohl so aus: Focal und Octave. Wir haben uns natürlich von den klanglichen Leistungen überzeugt. Es klingt einfach grandios. Octave scheut keine Mühen um diese ehrwürdige Weise Klang zu erzeugen in bleibende Eindrücke zu verwandeln. Die Focal Lautsprecher sehen übrigen leibhaftig noch viel besser aus als am Foto.

 

Transrotor

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Analog hoch drei ! Die Laufwerkskreationen aus dem Hause Transrotor sind wohl weltweit bekannt. Hier nach Preisen zu fragen ist wie sich bei Maybach nach der Motorleistung zu erkundigen. Einfach nicht notwendig. Wer es sich leisten kann, tut es einfach. Und wer nicht, der schwärmt einfach. Hier trifft bester Klang auf ultrapräzise Fertigung und edelste Materialen.

 

Burmester

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Mit sehr viel Wehmut betritt man die Räume von Dieter Burmester. Ein Wegbereiter und Pionier der High-end Welt schloss die Augen und ließ die materielle Welt hinter sich. Vielleicht die schönste Weise Understatement im Wohnzimmer zu platzieren. Die neuen Speaker treiben den Hörer mit viel Finesse und Urgewalt vor sich her, können den Musikliebhaber aber auch mit feinsten Klängen umgarnen.

 

Sonus Faber

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Sonus Faber weiß wie man Materialien in Skulpturen verwandelt. Feinste Tischlerarbeit mit ultrapräzisen Metallarbeiten. Am Ende der Produktionskette steht ein Lautsprecher-Portfolio das vom kleinen Einsteigermodell bis zum Hochpreis-Segment die Familienfahne gekonnt hochhält. Klang wie aus einem Guss. Schwerelos federt der Tiefbass und ansatzlos entsteht der Stradivari Klang auf der Virtuellen Bühne.

 

Dan DÁgostini

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Dan D‘Agostini ist ein Name der seit Jahrzehnten den Markt mitbestimmt. Sein Schaffen hat heute einen Bereich erklommen der nur mehr sehr schwer zu beschreiben ist. Klanglich, wie auch preislich eine eigene Liga. Der Materialeinsatz verdeutlicht selbstbewusst den absoluten Anspruch.